Der 1. Mai 2026 stand auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Einsatzes für faire Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit. Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“, das der Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) ausgerufen hatte, wurde bundesweit deutlich: Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit braucht es eine klare Positionierung für den Wert und die Würde der Arbeit.
>>Auch wenn der 1. Mai kein kirchlicher Feiertag ist, zeigt sich aus christlicher Perspektive seine besondere Bedeutung. Die Soziallehre betont seit jeher den Vorrang der Arbeit vor dem Kapital – denn Arbeit ist mehr als Erwerbstätigkeit, sie ist Ausdruck menschlicher Würde und Mitbestimmung in der Gesellschaft <<
Die Referentinnen und Referenten für Betriebsseelsorge haben sich in diesem Jahr in Singen, Kehl, Freiburg, Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim aktiv an den Aktionen rund um den Tag der Arbeit beteiligt. Mit eigenen Ständen suchten sie das Gespräch mit Betriebsrät*innen und Beschäftigten, griffen aktuelle Anliegen auf und setzten Impulse für Solidarität und Gerechtigkeit in der Arbeitswelt.
Darüber hinaus gestalteten sie Gottesdienste sowie spirituelle Angebote. Diese verbanden die gesellschaftlichen Forderungen nach fairen Arbeitsbedingungen mit einer christlichen Haltung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Der 1. Mai 2026 hat einmal mehr gezeigt: Der Einsatz für gute Arbeit bleibt eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Als Kirche verstehen wir diesen Tag auch als Auftrag, Verantwortung zu übernehmen, Position zu beziehen und an der Seite der Menschen zu stehen.





